Über Schütz Dich Richtig

Schütz dich richtig! setzt sich mit (Grenz-)Situationen auseinander, in die jede/r von uns als betroffene Person aber auch als Zeuge geraten kann. Mit meinen Kursen soll ein besseres Bewusstsein für Handlungsalternativen geschaffen werden, um sich selbst und andere vor seelischer und körperlicher Gewalt zu schützen.

 

Schütz dich richtig! ist kein Vergleich von Selbstverteidigungskünsten! Vielmehr soll damit zum Ausdruck gebracht werden, dass es Strategien und Möglichkeiten gibt, sich selbst oder andere unabhängig von technischen und körperlichen Fähigkeiten zu schützen.

Der Trainer

Michael Rupp

 

Jahrgang: 1985

  • 2. Dan (schwarzer Gürtel) in Karate

    Stilrichtung Shotokan

  • C-Trainer Lizenz Karate Breitensport
  • B-Trainer Lizenz Breitensport Selbstverteidigung
  • Ausbildung zum Selbstverteidigungslehrer des Deutschen-Karate-Verbands e.V.
    Die Ausbildung ist anerkannt vom deutschen Olympischen Sportbund (DOSB).
  • ausgebildeter Trainer in einem Bonner Karate Verein

Mein Weg

Mein Weg ist der des Karate (jap. "leere Hand") und beschreibt die waffenlose Kampfkunst. In mehr als 15 Jahren Karate Training habe ich im Laufe der Zeit oft über den Tellerrand hinaus geschaut und auch Erfahrungen im Aikido, Jiu Jitsu und Wing Tsun sammeln können. Für mich persönlich bleibt Karate jedoch Der Weg.

Siehe hierzu unten "Mit Kampfkunst zum Selbstschutz".

 

Meine Mission

Ich möchte die Teilnehmer/innen meiner Kurse bestmöglich vorbereiten - stets in der Hoffnung, dass sie niemals in eine Situation geraten, die ihre neuen Fähigkeiten abverlangen.

 

Philosophie

"Jeder vermiedene Kampf ist ein gewonnener Kampf."

 



Mit Kampfkunst zum Selbstschutz

Sei es Karate, Judo, Jiu Jitsu, Wing Tsun oder Aikido. All diese Kampfkünste haben sich bis heute durchgesetzt und daher ihre Daseinsberechtigung. Jede Kampfkunst die eine Philosophie vertritt, sollte in der Lage sein einen zu lehren, wie man sich sinnvoll schützen kann. Dabei hat jede Kampfkunst einen eigenen Ansatz wie Konflikte entstehen und eskalieren können. Aus diesem Grund kommt es zu unterschiedlichen Lösungen, Techniken und Anwendungen für den Selbstschutz, die alle für sich sinnvoll sind und funktionieren können. Letztlich kommt es auf die äußeren Umstände, die eigene körperliche Verfassung und den Angriff an, um zu beurteilen, was besser oder schlechter funktioniert.

 


Karate zur Selbstverteidigung

Im Karate werden Fuß- und Fauststöße trainiert, aber auch Hebel und Würfe. Ziel ist dabei immer, möglichst effizient und schnell den Kampf zu beenden. Im Training lernt man, seine Techniken auf den Zentimeter genau zu kontrollieren, um ungewünschte Verletzungen zu vermeiden. Im Training und Wettkampf spielt dies eine große Rolle, da mangelnde Kontrolle eine Gefahr und somit eine hohe Verletzungsgefahr für sich und andere Sportler bedeutet. Dies verlangt Selbstdisziplin, Verantwortungsbewusstsein und natürlich eine gute Körperbeherrschung. Zusätzlich trainiert man beim Karate Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Beweglichkeit. Mit Entspannungstechniken, Atemübungen und Meditation steigert man seine Konzentrationsfähigkeit und schult die eigene Körperwahrnehmung.

 

"Viele Karateka üben ihren Sport aus, um sich im Notfall selbst verteidigen zu können. Und tatsächlich ist Karate eine wirksame und praktikable Verteidigungsart. Kraft und körperliche Statur spielen in der Karate-Selbstverteidigung nur eine untergeordnete Rolle. Wichtiger sind Schnelligkeit, Geschicklichkeit und Gelassenheit. Nur wer bei einem Angriff nicht in Panik gerät, kann sich sinnvoll verteidigen. Deshalb vermitteln spezielle Lehrgänge neben technischen Fertigkeiten auch die psychologischen Komponenten der Selbstbehauptung und Selbstverteidigung.

 

Diese Aspekte machen Karate-Selbstverteidigung insbesondere für Frauen und Mädchen interessant."¹

¹Quelle: Deutscher Karate Verband

 


Wie kann man Gewalt und Streit unter Menschen verhindern?

Männer, Frauen, Kinder... Sie alle können in Situationen geraten, die einen Konflikt oder einen Übergriff zur Folge haben können. Die Selbstbehauptung beschäftigt sich auch mit dem klassischen NEIN sagen, und darüber hinaus mit Inhalten, wie man solche Begegnungen meiden oder entschärfen kann. Je routinierter, relaxter und gleichzeitig flexibler man in solchen Situationen reagiert, desto wahrscheinlicher ist es, dass gar kein Konflikt entsteht. Aber auch die bestgeschulten Menschen geraten irgendwann an ihre Grenzen. So kann es passieren, dass jemand alles richtig gemacht hat und trotzdem die Kontrolle über die Lage verliert. Letztlich haben wir immer mit Individuen zu tun, die anders reagieren. Aufgeben und fügen? NEIN! Auch hier gibt es noch Wege zu "entkommen". Aber dazu mehr in meinen Kursen.

 

Sollte die Situation so weit fortgeschritten sein, dass körperliche Übergriffe drohen, befinden wir uns bereits in der Selbstverteidigung. So wie wir alle Individuen sind, gibt es unzählige Szenarien und Angriffe, mit denen wir in körperlichen Auseinandersetzungen konfrontiert werden können. Hier kann bereits ein kleines Portfolio an Grundlagen, Techniken und Taktiken helfen, Schlimmeres von sich oder anderen abzuwehren.